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Von der Quelle bis zum Wasserhahn

Ihr Trinkwasser

Der Wasserleitungsverband der Triestingtal - und Südbahngemeinden
versorgt Sie mit dem wichtigsten Lebensmittel.

Betriebsanlagen

Betriebsanlagen

Das vom WLV geförderte Wasser besteht zu 47 % aus Quellwasser und zu 53% aus Grundwasser. Der Ursprung und damit das “Herz“ des Verbandes liegt im Quellgebiet “Furth-Harras". Das Quellgebiet hat eine Größe von ca. 800 ha, wovon heute ca. 620 ha im Eigentum des Wasserleitungsverbandes stehen. Das Gestein besteht vorwiegend aus Triasdolomitschichten. 94 Quellen wurden gefasst. Die Schüttung der einzelnen Quellen ist zwar sehr gering, jedoch äußerst konstant. Nach wochenlangen Regenfällen genauso wie nach monatelangen Trockenperioden.

Neben diesen gefassten Quellen gibt es im Furthertal noch eine Unzahl von kleinen Quellen, die sich in der Talsohle zu einem Bach vereinigen. Das engere Schutzgebiet ist zur Gänze im Eigentum des Verbandes. Das weitere Schutzgebiet wird laufend kontrolliert und sukzessive angekauft.

Die „Antoniusbründl“-Quelle ist eine Kluftquelle, die am Rande der Talsohle der Triesting entspringt. Diese ergiebige Quelle dient zur Abdeckung von Verbrauchsspitzen und wird bei Bedarf direkt in die Hauptleitung gepumpt. Weitere Quellen mit geringerer Schüttung dienen nur der lokalen Versorgung.

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http://www.wlv-voeslau.at/ueber-uns/betriebsanlagen.html#sigProId444f756620

Die bedeutendste Brunnenanlage des Verbandes ist das Grundwasserwerk in Blumau-Neurißhof. 12 Vertikalfilterbrunnen mit einer Tiefe von ca. 30 m liefern rund 40% des Wasserbedarfs des Verbandes. Der Brunnen Lichtenwörth dient im Sommer zur Spitzenbedarfsabdeckung. Der Versorgungsbereich dieser Brunnen erstreckt sich über die gesamte östliche Hälfte des Verbandsgebietes mit der Trennlinie von Nord nach Süd, Vösendorf/Pfaffstätten-Schönau.

Das Brunnenfeld Leobersdorf/Wittmannsdorf besteht aus 6 Vertikalfilterbrunnen mit Tiefen von 25 m - 130 m. Von dieser Brunnenanlage werden die Gemeinden Leobersdorf, Enzesfeld/Lindabrunn und Hirtenberg versorgt.

Die Brunnenanlagen in Steinhof/Berndorf wurden in den Jahren 1995-1996 generalsaniert. Außerdem wurde ein “Sternbrunnen“ errichtet, bestehend aus einer Zentralbohrung und 8 Erweiterungsbohrungen. Die Brunnentiefe beträgt ca. 12,0 m. Vom Brunnenfeld Steinhof wird die Stadtgemeinde Berndorf versorgt.

Die Brunnenanlage Grillenberg besteht aus einem Tiefbrunnen, der mit 4 Unterwasserpumpen ausgestattet ist. Das Wasser wird mit einer UV-Desinfektion entkeimt. Diese Anlage dient für die Wasserversorgung der Gemeinde Hernstein.

Das Wasser aus dem Quellgebiet Harras fließt der Schwerkraft folgend in die jeweiligen Behälter, von allen anderen Wasserspendern muss das Wasser mittels Pumpen in die einzelnen Wasserspeicher befördert werden. Neben der Gewinnung des Wassers und der Speicherung des Wassers muss nun das Wasser einerseits in das Versorgungsgebiet geleitet und andererseits im Versorgungsgebiet verteilt werden. Die Rohrleitungen des Verbandes werden ständig auf ihre Dichtheit überprüft und gewartet.

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Zur Steuerung des Versorgungsnetzes (das Verbandsgebiet umfasst eine Fläche von ca. 522 km²) sind viele unterschiedliche Informationen der weitverstreuten Pumpwerke, Wasserbehälter, Drucksteigerungsanlagen, Regelstationen etc. notwendig. Der WLV hat für diesen Zweck ein eigenes Funknetz, welches 24 Stunden am Tag die aktuellsten Steuerungsparameter liefert.

Trinkwasser unterliegt dem besonders strengen Lebensmittelgesetz. Die chemische und bakteriologische Beschaffenheit des vom Verband abgegebenen Wassers wird regelmäßig von der Umweltschutzanstalt überprüft. Die Analysen bescheinigen einwandfreie Qualität. Auf der Homepage werden die Analysen pro Gemeinde unter dem Titel Wasserqualität veröffentlicht. Trotz der guten Wasserqualität wird vom Verband viel unternommen, um diese Wassergüte auch weiterhin zu erhalten.

 

Anfahrtsplan

Wasserleitungsverband der Triestingtal- und Südbahngemeinden

Erreichbarkeit

Parteienverkehr:
Montag bis Freitag 6:45 bis 11:30 Uhr

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Telefon: 02252/76273
Montag bis Donnerstag 6:45 bis 15:45 Uhr
Freitag 6:45 bis 11:45 Uhr

Bereitschaftsdienstzeiten für Notfälle
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Montag – Donnerstag von 15:45 bis 6:45 und Freitag 11:45 bis Montag 6:45

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